Agility
Agility ist nicht nur für sportliche Menschen und Hunde geeignet. Sicher ein wenig Fitness gehört auf beiden Seiten dazu, aber eigentlich kann jedes Mensch-Hund Team in diesem Sport Spaß und Erfolg haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in den Turniersport gehen oder einfach nur Spaß haben wollen. Es fördert die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner enorm und schafft einen abwechlungsreichen Ausgleich.
Junge Hunde (bis 12 Monate) dürfen mit dem Training noch nicht beginnen, da das Springen und Klettern zu Fehlbildungen der noch nicht vollständig ausgebildeten Knochen und Gelenke führen kann. Außerdem legen wir jedem verantwortungsvollen Hundebesitzer nah sein Tier vor Beginn dieser Sportart auf Hüftgelenkdysplasie röntgen zu lassen um spätere schwere Verletzungen auszuschließen. Sollte Ihr Hund HD haben sollten sie eher eine ruhigere, gelenkschonendere Sportart wählen (z.B.: Rally Obedience).
Neben den gesundheitlichen Vorraussetzungen sollten zumindest einige Grundkommandos (vor allem "Hier" oder "Komm her") sitzen. Den Rest üben wir gemeinsam im Training. Die Gruppen werden nach Anfängern und Fortgeschrittenen untereteilt. Es besteht aber auch die Möglichkeit für ein Einzeltraining.
Geräte
Die Tunnel sind im Allgemeinen die leichtesten und beliebtesten Geräte für die Hunde und gliedern sich in den festen Röhrentunnel und den Sacktunnel.
Der Röhrentunnel wird gerne als Richtungswechel eingesetzt, da er gerade, als Winkel oder U-förmig ausgelegt werden kann. Beim Sacktunnel, der mit einem festen Einstieg beginnt und in einem sackartigen Stoffteil ausläuft besteht die Schwierigkeit darin diesen "Sack" mit der Schauze aufzustoßen und durch das Dunkle nicht ausmachbare Ende zu laufen. Das erfordert schon ein gewisses Maß an Vertrauen zum Hundeführer.
Es gibt 4 verschiedene Typen von Hürden. Alle werden wie beim Pferdesport von sogenannten Fängen gehalten, wobei das Mittelteil, also das zu überquerende Sprungteil variiert. Dafür werden entweder eine oder mehrere Stangen, ein Kreuz, eine geschlossene Planke oder ein Gatter benutzt. Die Höhe der Sprünge wird der Hundegröße angepasst. Die Mauer oder das Viadukt, sowie die Buschhürde, Reifen, und der Weitsprung sind weitere Sprunggeräte
Eine Schlüsselrolle beim Agility spielen sehr oft die Kontaktzonengeräte. Das sind der Laufsteg, die Wippe und die A-Wand. Sie Zeichnen sich dadurch aus, dass der Hund beim Hoch- und Runterlaufen eine bestimmte Zone mit allen 4 Pfoten berühren muss. Diese nennt man Kontaktzone. D.h. der Hund darf nicht auf diese Geräte springen und auch nicht von ihnen herunter. Vor allem bei schnellen/übereifrigen Hunden kann sich das schnell als schwierig darstellen. Deshalb ist es sehr wichtig beim Training ein besonderes Augenmerk auf diese Geräte zu werfen.
Dazu gesellt sich als letztes Gerät der Tisch. Er ist in etwa 50 cm hoch und die Hunde müssen ca 5 Sekunden darauf liegen, stehen, oder sitzen.